
Was keiner weiß – Susan Sloan
6, Oktober, 2008Beendet: 03.10.08
Seiten: 544
Bewertung: ![]()
Kurzbeschreibung:
Valerie Marsh soll ihren Mann Jack getötet haben – und bringt vor Gericht kein Wort der Verteidigung vor. Was hat diese Frau nach jahrzehntelanger Ehe ausrasten lassen? Als sie Jack kennen lernte, war sie ein unschuldiges und naives Mädchen und bis über beide Ohren verliebt in den charmanten und gut aussehenden Ingenieur, der ihr den Hof machte. Ihr Glück kannte keine Grenzen, als er sie um ihre Hand bat. Doch bald schon entpuppte sich der Charmeur als Tyrann, und für Valerie wurde die Ehe zum Martyrium, dem auch ihre geliebten Kinder nicht entrinnen konnten. Was aber geschah wirklich an jenem Abend, an dem Jack Marsh starb?
Fazit:
Ich finde, bei diesem Buch handelt sich nicht um einen Krimi im herkömmlichen Sinn. Gleich zu Beginn des Buches weiß man, wer das Opfer und wer der Täter ist. Trotzdem ist die Geschichte so spannend und flott geschrieben, das man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen möchte, ehe man nicht weiß, wias wirklich passiert ist.
Allerdings kann ich mich mit dem Verhalten von Valerie Marsh so rein gar nicht identifizieren, was auch zu einem Punktabzug geführt hat. Auch wenn man eine gläubige Katholikin ist, kann ich mir nicht vorstellen bei einem Mann zu bleiben der Säuft und Schlägt und auch vor den Kindern nicht halt macht.
Während ihrer gesamten Ehe mit ihrem Mann Jack, lässt Valerie zu das ihr Mann die Kinder aus dem Haus treibt, Fremd geht, Trinkt und sie immer wieder Schlägt. Für mich einfach unvorstellbar und immer wieder habe ich mich während dem lesen gefragt, wie blöd dieses Frau denn eigentlich ist.
Leider hat auch das Ende der Geschichte nicht dazu führen können, das ich ein wenig Verständniß für Valerie aufbringen konnte. Ich glaube, solche Frauen werde ich wohl nie verstehen können.
Alles in allem war es eine leichte Lektüre für zwischendurch !














Leider gibt es solche Frauen auch in realen Leben. Verstehen kann ich es nicht, das kann nur die Frau, die in so einer Situation lebt.
Lieben Gruß, Anna