
Vater unser – Jilliane Hoffman
21, Januar, 2009Beendet: 18.01.09
Seiten: 576
Bewertung:
Kurzbeschreibung:
Georgia Adams wird es mulmig. Zunächst glaubt die Telefonistin der Notrufzentrale von Miami an einen schlechten Scherz, als sie am anderen Ende der Leitung eine schwache Stimme hört. „Helfen Sie uns“, sagt die Stimme: „Ich glaube, er kommt zurück.“ Die Stimme gehört einem der drei kleinen Kinder des renommierten Chirurgen David Marquette. Als Adams die Polizei zu jener Adresse schickt, die ihr der Computer angibt, ist es bereits zu spät. Marquettes Kinder wurden bestialisch ermordet, ebenso seine Frau. Der Arzt liegt übel zugerichtet daneben. Und trotzdem sieht alles so aus, als sei er selbst es gewesen, der seine Familie getötet hat.
Die Staatsanwältin Julia Valentine ist überrascht, als sie den Auftrag erhält, den Mordfall Marquette der Abteilung „Major Crimes“ zu übernehmen. Aber ihre Quote an Verurteilungen ist einfach zu gut, um die clevere Juristin zu übergehen. Fest scheint zu stehen, dass Marquette der Täter ist. Aber: Warum wurde er zum Mörder? Leidet er wirklich an Wahnvorstellungen und hat seine Familie in einem Zustand psychischer Unzurechnungsfähigkeit ermordet, wie seine Verteidiger sagen? Oder ist er jener berechnende Killer, für den die Polizei ihn hält? Gemeinsam mit Detective John Lantorino und mit dem griesgrämigen Richter Farley im Nacken macht sich Valentine auf die Suche nach der Wahrheit in einem Fall, in dem nicht nur politische Machtgelüste, sondern auch die Geheimnisse ihrer eigenen Vergangenheit eine Rolle spielen…
Also ich muss sagen, ich bin von diesem Buch doch sehr enttäuscht. Mit einem guten Thriller hat es nur so viel gemeinsam, als das ein Familienvater, so wie es scheint, seine gesamte Familie auslöscht. Und das war es dann auch schon.
Im gesamten Buch wird sich überwiegend mit den privaten und familiären Problemen der Staatsanwältin befasst, wodurch die eigentliche Story immer mehr in den Hintergrund gedrängt wird.
Aber ganz uninteressant war das nicht und nicht zuletzt haben der angenehme und flüssige Schreibstil der Autorin dazu beigetragen, das ich das Buch beende.
Allenfalls war es ein halbwegs spannender Roman, aber keinesfalls ein Thriller. Eingefleischten Krimi – Thriller Fans kann ich daher nur empfehlen, die Finger von diesem Buch zu lassen.














Ups, sooo schlecht? – Dann hab vielen Dank, damit ich mir nicht noch ein Buch zulege, das ich dann eh weglegen würde…
glg, Sunsy
Hallo Iris,
sowas hatte ich mir schon gedacht. Cupido war ja richtig gut, aber Morpheus fand ich dann schon sehr langweilig. Vater Unser gehört ja nicht zur C.J. Townsend Reihe, aber ich habe bisher die Finger davon gelassen, weil ich Angst hatte, dass es in eine Morpheusähnliche Richtung geht.
Vielleicht muß man ein Fan der Autorin sein, um das Buch gut zu finden. Oder eben einfach keine hohen Ansprüche stellen, was Spannung und einen roten Faden in der Geschichte angeht…?
Liebe Grüße,
Vanessa
Ich war ja schon gespannt auf deine Wertung. Sie deckt sich mit meiner Meinung über das Buch. Ein Thriller ist was anderes!
Grüßlis Karin