[ Ausgelesen ]: Buch – 01 / 2010


Refugim – Denise Mina

Beendet: 03.01.2010

Seiten: 410 Seiten

Bewertung: *


Kurzbeschreibung:

Ian Harriot kann es nicht fassen. Seine Frau Susie, 30 Jahre alt, Gerichtspsychiaterin, soll wegen Mordes an dem mehrfachen Frauenmörder Andrew Gow verurteilt werden, den sie in der Haft betreut hat. Ian ist von Susies Unschuld überzeugt. Um entlastende Hinweise zu finden, stellt er das ganze Haus auf den Kopf. Doch je mehr Material er anhäuft, desto größer werden seine Zweifel. Offenbar hat ihn seine Frau seit Jahren betrogen und hintergangen ..

Fazit:

Auf der Seite Krimi Couch.de habe ich folgenden Text zu dem Buch gefunden:

»Psychothriller« ist der Roman untertitelt, sogar ein Aufkleber »Thriller des Monats« prangt auf dem Titelbild, auf dem sich unter tiefblauem Nachthimmel unheimlich die Schatten von Türmen und die Äste eines Baumes abzeichnen. All dies suggeriert jedoch ein völlig falsches Bild. »Refugium« ist keinesfalls unter der Sparte »Thriller« einzuordnen. Das Buch ist gut, keine Frage, doch wird mit solcher Kategorisierung die falsche Käuferschicht angesprochen. Wer Hochspannung und Action erwartet, der wird mit Sicherheit enttäuscht sein. »Refugium« ist ein subtiles Psychodrama, aber beileibe kein Thriller.

Dem kann ich mich so anschließen, obwohl das Buch schon ungewöhnlich ist. Refugium ist in Form von Tagebuchaufzeichnungen von Lachlan Harriot, eines arbeitslosen Mediziners und verhinderten Schriftstellers, geschrieben. Dessen Frau Susie ist Psychiaterin und beschäftigt sich mit psychisch gestörten Straftätern. Doch nun ist sie selber des Mordes angeklagt worden.

Lachlan kann nicht glauben, das seine Frau, mit der eine glückliche Ehe führt und eine gemeinsame Tochter hat, sich zu einem Mörder hingezogen fühlt, ja sogar zu Mord fähig ist.

Und so beginnt er, während Susie inhaftiert ist, mit eigenen  Nachforschungen…..

Leider weist das Buch einige Längen auf und die Autorin hält sich viel zu sehr mit Nebensächlichkeiten auf. Mich persönlich interessiert es wenig, das die Verwandtschaft die bei Lachlan eingefallen ist um zu helfen, sich dauernd wegen Kleinigkeiten in den Haaren liegt.  Mit den  Charakteren von Susie und Lachlan, um die es ja hauptsächlich in dem Buch geht, befasst sich die Autorin meiner Meinung nach zu wenig. Gerne hätte ich mehr über ihr vorheriges Leben  erfahren.

Deshalb gibt es von mir für dieses Buch nur einen von fünf Punkten.


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7 Kommentare zu “[ Ausgelesen ]: Buch – 01 / 2010

  1. Hallo Iris!

    Bei Dir ist ganz gewaltig der Fehlerteufel unterwegs.
    In der Rezi schreibst Du in Bezug auf den Thriller des Monats, daß Du dich dem anschließent, obwohl Du scheinst, daß Du dich dem NICHT anschließt…

    Dein Losbuch heißt Mors im Pfarrhaus… den Titel muß ich mir merken, klingt witzig….;-))

    Gruß SilkeS.

    • Hallo Silke.

      Also ich finde nicht, das ich mir da wiederspreche. Ich schließe mich der Meinung an, das es sich bei dem Buch nicht um einen Thriller handelt, eher um ein Psychodrama. Wie Sunsy schon ganz richtig gelesen hat, nehme ich Bezug auf die Kritik der Krimi Couch. 🙂

      Natürlich heißt mein Losbuch “ Mord im Pfarrhaus “ und nicht Mors im Pfarrhaus, klassicher Vertipper.
      No boddy is perfekt kann ich da nur sagen und ich schon mal gerade gar nicht und deshalb habe ich es auch einfach so stehen lassen. 🙂

      Wie heißt es doch so schön?
      Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie gerne behalten 🙂

      LG
      Iris

      • Hallo Iris!

        Ich wollte dich nicht kritteln. HAbe es nicht böse gemeint… Hatte es eben falsch verstanden…

        Ich mache ja auch massig Schreibfehler in meinen Beiträgen… Sorry, falls es falsch rüber kam… *schäm*

        Gruß SilkeS.

        • Hallo Silke.

          Mach Dir keinen Kopf, ich bin doch nicht böse deswegen. Um mich auf die Palme zu bringen, braucht es schon um Einiges mehr 🙂

          Ich abe ja auch extra ganz viele Lachsmilies in meinen Kommentar eingebaut, damit Du gleich merkst, das ich Dir das nicht krum genommen habe 🙂

          Liebe Grüße
          Iris

  2. Hallo Iris,
    sag mal, ist Denise Mina nicht auch Schottin? Mir ist so… Aber bei nur einem von 5 Punkten wohl nicht lesenswert 😦

    @Silke
    Du hast was überlesen 😉 – Iris hat nicht Bezug auf „den Thriller des Monats“ genommen, sondern auf die Kritik, dazu 😉 – sie widerspricht sich also keinesfalls 😉

    Liebe Grüße und alle guten Wünsche für 2010!
    Sunsy

    • Hallo Sunsy.

      Puh, ehrlich gesagt habe ich da gar nicht so drauf geachtet. Aber ich habe gerade mal bei Amazon nach geschaut und dort steht, das Denise Mina 1966 in Glasgow geboren wurde.

      Ich sag es mal so. Für jemanden, der es eher ein wenig ruhiger mag, ist das Buch bestimmt das Richtige.
      Aber wenn ein Buch schon als Thriller angepriesen wird, sollte es auch zur Sache gehen und nicht einfach nur von Seite zu Seite dahin plätschern und nix passiert 😉

      Zur Zeit lese ich ja das Buch Wintersturm von M.H.Clark. Da weiß ich aber auch, das ich keinen blutigen Thriller erwarten kann wie Z.B. von Karin Slaughter, aber das ist ok. Denn das Buch wird ja nicht als solcher angepriesen und weckt so auch keine Erwartungen, die es dann nicht halten kann 🙂

      LG
      Iris

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