[ Ausgelesen ]: Buch 19 / 2010


 Anthony E. Zuicker
Level 26
Thriller
TB: 432 Seiten
ISBN: 3785760272

Beendet: 04.08.10
Bewertung: 5 / 5 Punkten

Kurzbeschreibung:

Seinen ersten Mord hat Sqweegel um das Jahr 1990 herum begangen. Stundenlang hat er sich in der Elektrik einer Autowaschanlage versteckt, um dann gnadenlos zuzuschlagen, als eine Mutter mit ihrem vierjährigen Sohn ahnungslos hineinfuhr. Als der Wagen die Waschstraße verließ, war er keineswegs chemisch rein, sondern blutverschmiert. „Die Mutter ist total…zerfetzt“, heißt es in Anthony E. Zuikers Roman Level 26. Dark Origins. Und das Geräusch, dass der Vierjährige später machte, um im Verhör die Schreie der sterbenden Mutter zu imitieren, gab dem Serienkiller Sqweegel seinen ungewöhnlichen Spitznamen.

Nach einer internen Stufenskala der US-Polizei steht Sqweegel auf Level 26 – in seiner Grausamkeit also drei Stufen über jenem Niveau, das normale Massenmörder so erreichen. Tatsächlich hat der Held von Level 26 in den vergangenen zwanzig Jahren in mindestens sechs Ländern wenigstens fünfunddreißig Menschen vergewaltigt, verstümmelt, gefoltert, verbrannt, vergiftet oder erschossen. Dabei scheint er völlig planlos vorzugehen. Und der Umstand, dass er bei seinen schrecklichen Verbrechen einen Ganzkörper-Latexanzug trägt, lässt die Spuren am Tatort gegen Null tendieren.

Jetzt aber hat Sqweegel sich an einem Menschen vergangen, dessen geheime Verbindung bis ins amerikanische Oval Office reicht. Deshalb lässt der US-Verteidigungsminister persönlich den ehemaligen Geheimagenten Steve Dark reaktivieren, dessen Pflegeeltern dereinst ebenfalls von Sqweegel aufs Grausamste ermordet worden sind. Ein Duell auf Leben und Tod beginnt, während dessen Dark noch die ein oder andere schmerzliche – auch tödliche – Erfahrung machen muss…

Über den Autor:

Bekannt wurde Anthony E. Zuiker als Erfinder der Serie CSI, die bis heute weltweit Millionen Zuschauer das Gruseln lehrt. Mit Level 26. Dark Origins hat er nach eigenen Antworten eine völlig neue Form des Thrillers geschaffen: die als Trademark schon geschützte “Digi-Novel“, die der Autor in seinem nicht gerade bescheidenen Vorwort großmundig als „Erzählform 2.0“ preist. Tatsächlich können zum Buch an bestimmten Stellen der Handlung Filme im Internet abgerufen werden, die dem Leser einen zusätzlichen Thrill verschaffen sollen – was auch gelingt.

Meine Meinung:

Durchaus lesenswert. Ich fand es jetzt nicht so wahnsinnig ekelig, denn irgendwo ist es ja doch immer das gleiche mit Romanen über Serienkiller. Natürlich sind sie brutal und nicht appetittlich und alles kommt einem bekannt vor. Aber hier war es doch, durch die Filme diem an sich im Internet anschauen konnte, etwas anderes. Ich finde das hat das ganze persönlicher gemacht, so das man sich mit den Personen eher identifizieren kann.

Gänsehautfeeling ist hier garantiert. Und wer drauf steht sollte sich das Buch nicht entgehen lassen.

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