[Ausgelesen]:Buch 26 – 27 / 2010

 

So, nun gibt es noch schnell eine Kurz – Rezi zu den 2 Büchern, die ich noch im Oktober gelesen habe, damit meine Statistik dann auch stimmt

Blutbeichte – Alex Barclay

 Kurzbeschreibung:
Wenn du es durchstehst, ohne einen Mucks von dir zu geben, überlebst du, versprach der Fremde. Dann ließ er den Hammer auf Davids Gesicht niederfahren. Immer wieder. Tränen rannen über Davids blutüberströmte Wangen.Und nun beichte mir deine große Lebenslüge, forderte der Fremde.David wird nicht der letzte sein, der eine Blutbeichte ablegt.

Meine Meinung:
Klasse!
Dieses Buch ist zwar sehr brutal und absolut nix für schwache Nerven, aber richtig spannend. Mir hat es so gut gefallen, das ich mir noch den ersten Teil Schattenturm bei Ebay geschossen habe

Bewertung:  5 von 5 Punkten

Höllenritt: Ein deutscher Hells Angel packt aus – Bad Boy Uli

Kurzbeschreibung:
Dies ist die Geschichte von Bad Boy Uli. Er erzählt, wie er zu seinem ersten Bordell kam, und später ein Hells Angel wurde. Er nimmt uns mit auf seine Touren zu seinen Brüdern in der Südsee, in Südafrika und in den USA. Er berichtet von den deutschen Clubs, ihren Strukturen und ihren geheimen Regeln. Und er räumt mit dem Easy-Rider-Mythos von Freiheit und Abenteuer auf. Denn Hells Angels geht es vor allem um eines: um viel Geld. Bad Boy Uli beschreibt kriminelle Geschäfte mit Waffen, mit Drogen und mit Prostitution. Noch nie hat ein führender deutscher Hells Angel so offen ausgepackt. Noch nie haben Außenstehende einen so tiefen Einblick in diese geheimnisvolle und gefährliche Welt erhalten.

 

Autorenkommentar:
Er stammt aus einer gutbürgerlichen Familie. Und er war ein Hells Angel. Er hat mit Drogen gedealt, ein Bordell betrieben, Menschen ins Krankenhaus geprügelt, und nicht nur das. Er war Mitbegründer eines Charters der deutschen Hells Angels und dort acht Jahre lang Vize-Präsident – bis er eines Tages ausschied. Seitdem wird er von seinen ehemaligen Brüdern mit dem Tode bedroht.

Bewertung: 5 von 5 Punkten

 


[ Ausgelesen ]: Buch – 01 / 2010

Refugim – Denise Mina

Beendet: 03.01.2010

Seiten: 410 Seiten

Bewertung: *


Kurzbeschreibung:

Ian Harriot kann es nicht fassen. Seine Frau Susie, 30 Jahre alt, Gerichtspsychiaterin, soll wegen Mordes an dem mehrfachen Frauenmörder Andrew Gow verurteilt werden, den sie in der Haft betreut hat. Ian ist von Susies Unschuld überzeugt. Um entlastende Hinweise zu finden, stellt er das ganze Haus auf den Kopf. Doch je mehr Material er anhäuft, desto größer werden seine Zweifel. Offenbar hat ihn seine Frau seit Jahren betrogen und hintergangen ..

Fazit:

Auf der Seite Krimi Couch.de habe ich folgenden Text zu dem Buch gefunden:

»Psychothriller« ist der Roman untertitelt, sogar ein Aufkleber »Thriller des Monats« prangt auf dem Titelbild, auf dem sich unter tiefblauem Nachthimmel unheimlich die Schatten von Türmen und die Äste eines Baumes abzeichnen. All dies suggeriert jedoch ein völlig falsches Bild. »Refugium« ist keinesfalls unter der Sparte »Thriller« einzuordnen. Das Buch ist gut, keine Frage, doch wird mit solcher Kategorisierung die falsche Käuferschicht angesprochen. Wer Hochspannung und Action erwartet, der wird mit Sicherheit enttäuscht sein. »Refugium« ist ein subtiles Psychodrama, aber beileibe kein Thriller.

Dem kann ich mich so anschließen, obwohl das Buch schon ungewöhnlich ist. Refugium ist in Form von Tagebuchaufzeichnungen von Lachlan Harriot, eines arbeitslosen Mediziners und verhinderten Schriftstellers, geschrieben. Dessen Frau Susie ist Psychiaterin und beschäftigt sich mit psychisch gestörten Straftätern. Doch nun ist sie selber des Mordes angeklagt worden.

Lachlan kann nicht glauben, das seine Frau, mit der eine glückliche Ehe führt und eine gemeinsame Tochter hat, sich zu einem Mörder hingezogen fühlt, ja sogar zu Mord fähig ist.

Und so beginnt er, während Susie inhaftiert ist, mit eigenen  Nachforschungen…..

Leider weist das Buch einige Längen auf und die Autorin hält sich viel zu sehr mit Nebensächlichkeiten auf. Mich persönlich interessiert es wenig, das die Verwandtschaft die bei Lachlan eingefallen ist um zu helfen, sich dauernd wegen Kleinigkeiten in den Haaren liegt.  Mit den  Charakteren von Susie und Lachlan, um die es ja hauptsächlich in dem Buch geht, befasst sich die Autorin meiner Meinung nach zu wenig. Gerne hätte ich mehr über ihr vorheriges Leben  erfahren.

Deshalb gibt es von mir für dieses Buch nur einen von fünf Punkten.


Die gemeine Hauskatze – Terry Pratchett

Beendet: 25.04.09
Seiten: 154
Bewertung:

Kurzbeschreibung:

Terry Pratchett legt ein lehrreiches und anschauliches Kompendium der gemeinen Hauskatze vor, wobei in zahlreichen treffenden Beispielen die echte von der unechten gemeinen Hauskatze unterschieden wird. Dabei lässt seine augenzwinkernde Abhandlung keinerlei Zweifel darüber aufkommen, welcher der beiden für den Kenner unverwechselbaren Spezies seine ganze Sympathie gilt! Denn nur alle gemeinen Hauskatzen, die aussehen, als hätte man sie in einen Schraubstock gespannt und ihnen ein paar Mal mit dem Hammer auf den Kopf gehauen, sind wirklich echt …

Fazit:

Genial! Ich sitze hier am Rechner und grinse immer noch vor mich hin. Ein wunderbares Buch, genau das richtige für einen gemütlich Samstag Nachmittag und so richtig was zum Schmunzeln. Katzenbesitzer die das Buch gelesen habe, wissen jetzt sicher was ich meine 🙂